Waldorf-Astoria eröffnet: Ein Glücksfall für die Berliner City West

Der Artikel berichtet von der Eröffnung des Waldorf-Astoria in Berlin-West. Die Eröffnung des Waldorf Astoria hat Berlin zu Jahresbeginn ein weiteres Juwel der erstklassigen Hotel- und Gastronomiewelt beschert. Zwischen dem einst berüchtigten Bahnhof Zoo und der Gedächtniskirche gelegen dürfte das 5-Sterne-Haus der positiven Entwicklung der City West rund um den Kurfürstendamm weiteren Schwung verleihen. Ein bisschen Glamour schadet dabei nicht, im Gegenteil. Ein Hauch vom Central Park weht jetzt durch den Berliner Tiergarten.

 

Eine Ausstattung der Sonderklasse

182 stilvoll eingerichtete Deluxe-Zimmer und 50 Suiten bieten jeden erdenklichen Luxus mit Marmorbädern und einem zumindest in den oberen Stockwerken des 118 Meter hohen Gebäudes spektakulären Blick über Berlin. Eine elegante, prächtig ausgestattete Bibliothek steht den Hotelgästen im 15. Stockwerk zur Verfügung. Der Service des Waldorf-Personals hat ohnehin seit jeher weltweit Maßstäbe gesetzt.

Wohlausgesuchte Namen sorgen für die richtige Atmosphäre

Während sich die übrigen Nobelhotels der Hauptstadt mit wenigen Ausnahmen in Berlins historischer Mitte oder am Potsdamer Platz befinden, hat sich das Waldorf Astoria ganz bewusst für seinen neuen Standort im Berliner Westen entschieden. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Gegend ein Treffpunkt für Künstler und Intellektuelle. Nicht weit vom heutigen Waldorf Astoria befand sich das legendäre Romanische Café, das Erich Kästner, Max Liebermann oder Billy Wilder zu seinen Stammgästen zählen durfte. Nicht ohne Grund trägt das dem Hotel angeschlossene Café genau diesen Namen. Auch die Lang Bar erinnert mit ihrem Namen an die legendären 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Der Regisseur Fritz Lang, der in Berlin u. a. den monumentalen Stummfilm „Metropolis“ drehte, ist Namensgeber der im klassischen New-York-Stil eingerichteten Bar. Wie in allen Waldorf-Astoria-Hotels ist eine goldene Kreditkarte beispielsweise von American Express als Zahlungsmittel auch in der Berliner Dépendance gern gesehen.

Gastronomie der gehobenen Klasse

Ohne Zweifel ist das Waldorf Astoria auch gastronomisch ein Glücksfall. Kulinarische Glanzpunkte sind am Kurfürstendamm bislang nur schwer zu finden. Es überwiegt die deftige, auf Berliner Traditionen setzende Küche. Das neue Restaurant Les Solistes des französischen 3-Sterne-Kochs Pierre Gagnaire bietet Freunden der gehobenen Küche jetzt auch außerhalb von Berlins Mitte einen exquisiten Anlaufpunkt. Selbst wenn Pierre Gagnaire lediglich für das Konzept und die Gestaltung der Menüs verantwortlich ist, nicht aber persönlich am Herd steht, sind unter Chefkoch Roel Lintermans neue Impulse für die Top-Gastronomie zu erwarten. Das Personal des Les Solistes wurde in Paris ausgebildet, regelmäßige Stippvisiten des Chefs sind fest eingeplant. Die ersten Berichte der Restaurantkritiker geben sehr viel Anlass zur Hoffnung auf einen neuen Stern am Berliner Gastronomie-Himmel.

Bildquelle: Screenshot: www.waldorfastoriaberlin.com/

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